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Artikelaktionen

SGM Aktuell

Das SGM-aktuell erscheint am SGM alle 2 Wochen am Donnerstag. Redaktionsschluss ist der Montag davor. Es wird via ESIS an die Schulfamilie elektronisch versandt.

    

SGM-AKTUELL    

 

Donnerstag, 06.06.2019    Nachrichten für das Staffelsee-Gymnasium Murnau    Nr.17 – 2018/19
    Homepage: www.staffelsee-gymnasium.de    29. Jahrgang

 

 


Verabschiedung des Abiturjahrganges 2019

(J. Holzmann) Zur Verabschiedung unseres diesjährigen Abiturjahrgangs am Freitag, dem 28. Juni 2019, lade ich auch auf diesem Wege alle Abiturientinnen und Abiturienten, deren Eltern und Angehörige, alle Kolleginnen und Kollegen, den Elternbeirat sowie die Freunde des Staffelsee-Gymnasiums sehr herzlich ein.

Ablauf: 14.00 Uhr: Ökumenischer Abschlussgottesdienst in der St. Nikolauskirche Murnau,

             anschließend Kaffee und Kuchen in der Pausenhalle

             16.00 Uhr: Festliche Verabschiedung unserer Abiturientinnen und Abiturienten in

             der Aula

Der Abiturball findet am Samstag, dem 29. Juni 2019, ab 18.30 Uhr statt.

 

Sommerkonzert (bitte Terminänderung beachten)

(Red.) Das diesjährige Sommerkonzert steht unter dem Motto „Herzensangelegenheiten“. Hierfür haben unsere Chöre und Orchester ein buntes Programm zusammengestellt. Lassen Sie sich am Donnerstag, dem 18.07.2019 um 19.00 Uhr in der Aula des Staffelsee-Gymnasiums überraschen!

 

Jahresausstellung Kunst

(Fachschaft Kunst) Auch dieses Schuljahr werden wieder die besten Arbeiten aus dem Kunstunterricht am Staffelsee-Gymnasium Murnau gezeigt. Die Ausstellung beginnt im Mehrzweckraum neben der Aula mit der Vernissage am Freitag, dem 07.06.2019 in der ersten Pause (9.25 h) und läuft jede Pause bis zum Mittwoch, dem 26.06.2019, wo sie abends mit der Finissage von 18:30 h bis ca. 20:00 h endet. Fächerübergreifend (Kunst/Musik) präsentiert die Klasse 6b „Bilder einer Ausstellung“ (Modest Mussorgskij). Wir freuen uns über zahlreiche Besucher.

 

Musicalaufführung am 04. Juli: Gefährlicher Zwischenfall auf Gartenparty der Murnauer High Society

(Unterstufenchor) Auf der jährlich stattfindenden Gartenparty des bekannten Murnauer Starsängers Chanticleer kommt es zu einem folgenschweren Zwischenfall. Wie aus gut unterrichteten Kreisen bekannt wurde, haben Chanticleer und seine Freundin Pertelote die gesamte Murnauer High Society zu ihrer Party eingeladen, als eben jener Chanticleer plötzlich von seiner Konkurrentin Mrs. Fox entführt wird. Die Aufregung ist natürlich groß und die Entrüstung beträchtlich, aber die eigentliche Frage ist doch, wie der Abend sich noch gestaltet und ob sich Chanticleer aus eigener Kraft aus den Fängen von Mrs Fox befreien kann!?

Wer das und noch viel mehr wissen möchte, kommt am besten zur Aufführung des Musicals „Rooster Rag“ des Unterstufenchores am 4. Juli um 19 Uhr in der Ödön-von-Horváth-Aula des Staffelsee-Gymnasiums. Auch die Bigband wird dabei sein. Wir freuen uns auf euch!

 

Datenweitergabe im Jahresbericht der Schule

(J. Holzmann) Die neue Kultur des Datenschutzes, die geforderte Zurückhaltung und gesteigerte Sensibilität bei der Weitergabe von personenbezogenen Daten – auch gemäß der ab 25. Mai 2018 gültigen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) – nehmen wir zum Anlass, auch dieses Schuljahr in unserem Jahresbericht bei den Klassen keine Geburtsdaten und keine Wohnorte aufzunehmen.

 

Abschlusskonzert des Kurses Junior-Assistent Ensemble-Leitung

(Fachschaft Musik) „Wir nehmen für unser Leben ganz viel mit!“ Mit diesem Satz verabschiedeten sich in einer Matinee 41 Jugendliche vor einem begeisterten Publikum in der Bayrischen Musikakademie in Marktoberdorf. Zwischen November 2018 und April 2019 erwarben die musisch begabten Jugendlichen aus ganz Bayern, darunter Clara Gauer, Hannes Schmid und Anna Töpfer (alle Q11 des Staffelsee - Gymnasiums) die Befähigung zum Junior – Assistent Ensemble – Leitung. Die Teilnehmer zeigten die Bandbreite ihres Könnens im Orchester, im Chor, am Dirigentenpult, als Konzertmanager und Moderatoren.  Vor dem Konzert fand die Abschlussprüfung in den Fächern Musiktheorie, Dirigieren und Konzert-/Projektplanung statt, die die Jugendlichen befähigt, in der Schule oder in Vereinen Stimmproben zu übernehmen bzw. kleinere Ensembles eigenverantwortlich zu dirigieren. Beim Konzert zeigten die Jugendlichen auch, dass sie in verschiedenen Musikstilen unterwegs sind und genossen hinterher den lang anhaltenden Applaus.

 

 

Wir wünschen allen Schülerinnen und Schülern und ihren Familien frohe Pfingsten und erholsame Ferien.

 

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Redaktion: OStD Holzmann, VAe Pietsch




Ungefiltert weitergeleitet und dann? 

Liebe Eltern,

in Zeiten ständiger Erreichbarkeit, dauerhafter Präsenz in sozialen Medien und quasi uneingeschränkter Vernetzung stehen wir vor neuen Herausforderungen, die sich mit hoher Geschwindigkeit entwickeln.

Eine dieser Entwicklungen sind die Apps auf unseren Smartphones, die wir täglich nutzen, um unser Leben zu vereinfachen – scheinbar. Es gibt eine Vielzahl dieser kleinen Helferlein, die ihren Zweck gut erfüllen und doch ist es wie überall, auch hier gibt es schwarze Schäfchen. Eine dieser helfenden Apps scheint der Messenger WhatsApp.

Was früher SMS war ist heute WhatsApp – allerdings viel weiterentwickelter, als wir uns das vor Jahren hätten vorstellen können. Diese Entwicklungen machen uns das Leben scheinbar leichter. Emojis sorgen dafür, dass eine Nachricht weniger missverstanden wird, Sprachnachrichten ersetzen das Telefonat, sollte ich den Gesprächspartner nicht erreichen, Treffpunkte werden heute nicht mehr abgesprochen sondern live gesendet, damit wir uns nicht mehr verpassen und Bilder und Videos wechseln schneller den Empfänger als wir sie anschauen können.

All das erleichtert uns das soziale Leben auf virtueller Ebene – und bietet auch das Potenzial für Stress, medialen Stress, dauerhafte Erreichbarkeit, der „schnelle Blick aufs Display“ um zu prüfen ob wir etwas verpasst haben bis hin zu Phänomenen wie dem „Phantom-Vibrations-Syndrom“.

Was jedoch ebenfalls Stress verursacht sind Nachrichten, die für uns als Empfänger ohne Relevanz sind und uns quasi Zeit rauben, ablenken und nerven. Dagegen wehren fällt schwer, denn die Frage die sich aufdrängt ist - wie?

Die aktuelle Fragestellung, die sich nach Rückmeldung in Fachteams im Landkreis Garmisch-Partenkirchen auftut, ist berechtigt. Es mehren sich die Berichte und Fälle von Gruppenchats in Klassen, in denen MitschülerInnen irrelevante Inhalte versenden, die eben genau die oben angesprochenen Stressfaktoren unterstützen. Sprachnachrichten mit immer gleichem Inhalt (teilweise auch Beleidigungen), eine wahre Flut an Bild- und Informationsmaterial vom kleinen Kätzchen bis hin zum singenden Weihnachtsbaum, virale Hypes, die jeder (scheinbar) gesehen haben muss und auch schädliche Inhalte von Gewalt bis Pornographie weitertragen. Immer mehr und immer schneller prasseln ungefilterte Informationen auf uns aber auch unsere Kinder ein.

Stellen Sie sich vor, Sie sitzen in einem Raum voller Fernseher. Schalten Sie einen davon ein, können Sie konzentriert den dort laufenden Film oder die Nachrichten verfolgen. Jetzt schalten sich von außen immer mehr Bildschirme ein und zeigen Ihnen Bilder, die von außen bestimmt auf sie einprasseln, ungefiltert bestimmt von einer anderen Person. Was geht in Ihnen vor, wie fühlen Sie sich? Was würden Sie jetzt gern tun?

Unsere Kinder sind diesen Eindrücken täglich ausgesetzt, in einer ganz anderen Intensität, wie wir das als Erwachsene wahrnehmen, da der Konsum dieser Eindrücke durch Kinder nochmal viel intensiver ist. Weiter entwickeln unsere Kinder erst langsam die Fähigkeit, eigenständig zu filtern und auch entsprechende Vorgänge und Ketten zu unterbrechen, sie entwickeln erst langsam eine mediale Mündigkeit. Und hier kommen wir als Erwachsene und Eltern ins Spiel. Unsere Aufgabe ist es zu unterstützen und zu kontrollieren. Wir haben diese mediale Mündigkeit bereits in verschiedener Ausprägung entwickelt, da wir sonst an der Informationsflut verzweifeln würden. Aber weiß Ihr Kind denn, dass es auch in Ordnung ist, jemanden auf WhatsApp zu blockieren, eine Gruppe zu verlassen ohne, dass es gleich zum Außenseiter wird? Oder auch Bilder, Kettenbriefe Sprachnachrichten nicht weiterzuleiten? Weiß Ihr Kind, wie es sich gegen Gemeinheiten und Spams wehren kann, was es tun kann, wenn in einer Gruppe ein Mitglied nervt oder stört? Wenn ja, dann ist Ihr Kind auf einem guten Weg. Bei einem Nein möchte ich Ihnen ans Herz legen, sich regelmäßig mit Ihrem Kind interessiert zusammenzusetzen und auch mal dessen Handy zu prüfen, sich zeigen zu lassen, was so in der virtuellen Welt Ihres Kindes abläuft, um es zu schützen, nicht um es zu kontrollieren, sondern um es zu unterstützen – in seiner Entwicklung zu einem mündigen Erwachsenen.

Nehmen Sie sich Zeit für ihr Kind und schützen und begleiten Sie es in seiner virtuellen Entwicklung, wie Sie es im Kleinkindalter vor einer heißen Herdplatte schützen oder es beim Erlernen des Treppensteigens begleiten.

Für Fragen steht Ihnen die Schulsozialarbeit wie immer zur Verfügung und wir freuen uns, wenn Sie sich bei uns melden.

 

Ihre Schulsozialarbeiter am SGM

Andreas Burger & Sonja Frombeck

 

 

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